Mal ein paar Bemerkungen zu den Stadtanlegern. Sie sind sich alle ähnlich und ich muss sagen: Wenn man einen Standard für Stadtanleger festlegen wollte, wie die gebaut sein sollten – so wie die Tschechen das machen, ist es das absolute Optimum: Edelstahl, Fangnetze, Stromsäulen, rutschfeste Holzbeplankung und Wasserzapfstellen, alles einheitlich mit der Karte an Bord zu bedienen. Supersolide verarbeitet, perfekt geschweißt oder geschraubt, ordentlich beschildert. Die Poller solide und überreichlich vorhanden. Die Seitenstege sind leicht geneigt, so dass sie der Strömung nicht zuviel Widerstand entgegenbringen. Und dabei für 48 Stunden kostenlos. In Deutschland und Frankreich ist man schon froh, wenn irgendwo ein Ring einbetoniert ist, oder der Steg so gebaut ist, dass man irgendwo eine Leine anbinden kann. Von Pollern aus Edelstahl brauch man hier gar nicht anfangen.

Einziger Verbesserungsvorschlag wäre, sie künftig auch für größere Boote auszulegen. Eine Kormoran 1280 würde wohl noch passen, aber eine 15er wäre schon zu schwer und zu lang für die Seitenstege. Und eine Badeleiter wäre nett, aber offiziell ist an den Anlegestellen das Baden verboten und man will wohl die örtliche Jugend nicht anlocken, in dem man eine Badeleiter installiert.